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Die
Jungs sind spitze, fast wie das Original. Flott, bunt, reibungslos
inszeniert James Lyons den historischen Bilderbogen. Mit genau der
richtigen Portion Nachdenklichkeit. Eine geile Truppe, perfekt
aufeinander abgestimmt, sorgt für Hörgenuss, setzt dem Abend
stimmliche Glanzlichter auf. Zum Hinschmelzen.
Wertung:
SEHR GUT. BILD-Zeitung,
28.11.2008
James
Lyons straffe Regie zeigt tragische und sonnige Phasen der
Nachfolgeensembles der „Comedian Harmonists“. Frommermann
berichtet als gealterter Harry (von Thomas Hodina exzellent
gestaltet), welche Schicksalsschläge und Erfolge jedem Einzelnen
beschert waren. Eingebettet ist das in die aus blauen Schiebewänden
mit wechselnden Einblendungen und Revuetreppe bestehende Bühne
von Dieter Stegmann, Ulla Röhrs Kostümreigen und die Handlung
integrierte Auszüge des Repertoires der „Harmonists“. Dadurch
erhält die geistige Kluft zwischen Nazi-Mitläufer Biberti
(Volker Dörffel überzeugt als wendiger Karrierist) und dem die
Nazis verabscheuenden Emigranten Frommermann (großartig: Ulrich
Bildstein) eine überzeugende Dimension. „Jetzt oder nie“: Das
ist Zeitgeschichte und Entertainment pur.
Frankfurter
Neue Presse, 29.11.08
Mit
viel Charme und Schwung wird durchweg ansprechend gesungen, von
Buffo Bildstein und Bass Dörffel ebenso wie von Tenor Hartmut
Schröder als Roman Cycowski, Bariton Jon G. Goldsworthy als Erich
Collin und besonders entzückend von Tenor Martin Heim als Ari
Leschnikoff. Vom Piano aus hat Laurenz Wannenmacher als Erwin
Bootz die Leitung im Griff. Ausdauernd gefeierte Premiere.
Offenbach-Post,
29.11.08
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