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Regie: James Edward Lyons Deutsches
Schauspielhaus; Hamburg |
"Seit
Ortrud Beginnen,, dieses Original im künstlerischen Niemandsland
zwischen den Brettern und dem Brettl,
Mitte der 70er Jahre die blumigen Balladen deutscher
Kunstlied-Tradition schauerlich schön in Stücke sang, ,,gehört“
ihr diese deutsche Form der Heimat und Brauchtumspflege, die
danach fragt, wo denn wohl Deutsche und wie sie Wurzeln geschlagen
haben, wo denn heute ,,Heimat“ zu finden sei, nachdem der
Begriff so eklig braun besudelt worden,,Das
Deutsche an sich“ erkundet das Trio im Turn- und Gymnastik-Saal,
den Birgt Voß bauen ließ vor
dem Seitepferd und auf blauen Matten, Turnvater Jahn im Sinn,
Jungmädel-Gesänge wie aus dem BDM-Liederbuch auf den Zungen, den
deutschen Adler oben an der Wand im Nacken. Sie tanzen ein wenig
um das Johannisfeuer, locken die ,,Flamme empor“, schwelgen zu
Gerd Bellmanns FiligranKlavier in bündischer Verblendung und
purzeln flott in den ,,Komm, Czigan“-Kitsch. Die grandiose Exzentrik dieser Königin der kleinen Form wird Hamburg schnell vermissen." |